














WOW! So viel passiert die letzten drei Wochen. Silvias Besuch hier (ein riesengrosses Highlight fuer mich und echte Abschiedstrauer bei ihrem Abflug), ein kurzes aber entspannendes Wochenende in Pangani (noch mit Silvia) am einsamen Strand in fantastischen Bambushuetten, ein Visadrama, das mit einem Kurztrip nach Kenia geloest werden konnte/musste (nachdem ich zuvor 100$ an eine korrupte Verwaltungsbeamtin verloren habe, Miststueck fieses!) und ueber das letzte Wochenende dann: Sansibaaaaaaar J.
Hach….. Ich bin immer noch ganz verzueckt von unseren 5 Tagen Aufenthalt dort. Ein Traumstrand vom Feinsten, ganz privat und ganz romantisch.Aus dem Bungalow raus und Blick aufs tuerkisene Meer und weissen Sandstrand. Entspannung pur. Und die hatten wir verdient nach dem ganzen Visagedoens! Samstags sind wir ganz frueh abgeholt worden um mit Delfinen zu schwimmen. Und es handelt sich hierbei um wilde Delfine und nicht um irgendwelche dressierten Filppers im Pool. Abgefahren, ein unglaublicher Adrenalinkick und ein wunderschoenes Gefuehl! Ich muss jetzt noch grinsen wenn ich daran denke. Man wird mit dem Motorboot aufs Meer hinausgefahren, zieht sich Flossen, Taucherbrille und Schnorchel an, sichtet den wilden Schwarm und faehrt ihnen voraus. Kurz bevor sie am Boot vorbeiziehen springt man ins Wasser, schwimmt und schnorchhelt mit ihnen mit. 12 oder mehr Delfine schwimmen dann an einem vorbei und schwimmen mit einem, ein Meter Abstand vielleicht, Wahnsinn!!!!!! Spaeter, als kleiner Zusatzbonus, sind wir noch zu einem klitzekleinen Korallenriff gefahren und konnten schnorcheln. Auch sehr schoen und aufregend. Will ich nochmal machen!
Unseren letzten Tag und die letzte Nacht haben wir in Stone Town verbracht und wir waren ueberrascht wie entspannt und relaxt die Sansibarer dort im Vergleich zu den Bewohnern in Arusha sind. Es war der 2. Tag des muslimischen Feiertages Eid el Haj und abends war die Hoelle los. Allerlei Koestlichkeiten wurden gebraten, gekocht, gegrillt und gebacken und wir haben uns natuerlich die Baeuche damit vollgeschlagen und es uns nochmal so richtig gut gehen lassen J. Angetan von der sansibarischen Kueche habe ich mir gleich ein Kochbuch gekauft! Freunde, kommt mich besuchen und Lucullus verwoehnt Euch!
Diesen Sonntag ist schon der 2. Advent und Adventsstimmung kommt hier wahrlich nicht auf. Mir fehlt die Kaelte, der ganze Weihnachtskommerz, Lichterketten, Gluehwein, Weihnachtsmarkt und ein Radiosender der ca. 180mal am Tag „Last Christmas“ von Wham spielt. Wuerde ich hier meinen Musikordner oeffnen um all meine gesammelten, kitschigen Weihnachtsliedern abzuspielen waere das irgendwie Verrat an der Weihnachtszeit. 30 Grad und Sonne passen nicht zu Frank Sinatra’s „White Christmas“ und schon gar nicht zu „Jingle bells“. Froehliche Weihnacht und Merry Christmas gibt’s hier mit kuehlschrankkalten Lebkuchen und gekuehlten Weihnachtsmandeln, denn sonst hat man Schmelzschokolade… Aber bald, ja bald bin ich dabei, kann ueber den Wuerzburger Weihnachtsmarkt schlendern und tauche ein in die Duftmischung aus gebrannten Mandeln, Bratwurst und Gluehwein….

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